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DSP-Elitefohlenauktion: DSP-Prämienhengst Don Royal stellt die Preisspitze

Preisspitze mit 35.000€ v. Don Royal- Bretton Woods. Z.: Bernd Templin Foto: Björn Schroeder

Viel Neues gab es 2020 auf der DSP-Elitefohlenauktion: Angefangen vom Standort Darmstadt, über die Aufteilung der Auktion in zwei Tage, getrennt nach Dressur- und Springfohlen, und die Premiere des Online-Hybrid-Moduls, mit dem Kunden bequem von zu Hause in Echtzeit in der Auktion steigern können. Alles Neuerungen und zahlreiche weitere Forderungen, denen sich die Süddeutsche Pferdezuchtverbände Vermarktungs GmbH stellte, um Corona Conform eine der ersten bundesweiten Live-Fohlenauktionen des Jahres 2020 ausrichten zu können.

Zur großen Freude stellte ein Hengst aus der eigenen „Scholle“, der Neustädter Beschäler Don Royal, die Preisspitze. Das von Bernd Templin ausgestellte bewegungsopulente Fohlen aus einer Mutter von Bretton Woods sicherten sich in einem spannenden Bieterduell für 35.000 Euro Käufer aus Österreich. Überhaupt zeigte sich Österreich in dieser Auktion sehr stark. Insgesamt acht Fohlen, darunter auch das zweitteuerste Fohlen von For Romance I/Quaterback (Zü.: Georg Zander) für 28.000 Euro, wechselten in die Alpenrepublik. Weitere Fohlen sicherten sich treue DSP-Kunden aus Luxembourg, der Schweiz, Australien und den USA.

Die Preisspitze der Springfohlen, ein Sohn des Emerald van het Rytershof aus einer Mutter von Balou du Rouet gezogen und ausgestellt von Erhard Reulein aus Heidenheim, wechselte für 14.500 Euro an einen internationalen hochkarätigen Sportstall aus dem hohen Norden.

Insgesamt neun Fohlen fanden über das von HSR Performance erstmals zum Einsatz gebrachte Online-Hybrid-Modul neue Besitzer. Hier konnten sich Interessenten in beiden Auktionen einloggen und in Echtzeit in der Auktion mitbieten. Souverän meisterte Auktionator Hendrik Schulze Rückamp die neue Mischung aus Geboten aus der Halle und der Welt des Internets.

Im Schnitt legten Käufer für die 63 angebotenen Fohlen 9.218 Euro an. Der Gesamtumsatz belief sich auf 580.750 Euro. „Wir konnten ein unheimlich ausgeglichenes Preisgefüge mit einer sehr erfreulichen Verkaufsquote konstatieren. Für die momentane Situation war es die bestmögliche Umsetzung von Kundennähe unter Einhaltung der nötigen Vorsichtsmaßnahmen für die Gesundheit unserer Besucher,“ ist das Fazit von Auktionsleiter Fritz Fleischmann.

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