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DSP-Hengsttage 2022

Grande Finale: Siegerhengst Springen auf die Hengststation Sosath

 

In Lemwerder, auf der Hengststation Sosath, ist er künftig zu Hause, der Siegerhengst der Hauptkörung des Deutschen Sportpferdes in München-Riem. Für 65.000 Euro ersteigerte Gerd Sosath den Sohn des Grande Casino aus einer Mutter von Havana Club. Künftig wird er neben seinem Vater Casino Grande und Großvater Casino Berlin seine Box beziehen. Gerd Sosath, der bereits den Großvater und Vater des DSP-Körsiegers selber zog, besitzt nun einen weiteren Sprößling aus dieser Erfolgslinie, die im schweren internationalen Sport mit Sohn Hendrik Erfolge feiert. Und auch der Jüngste vom Körplatz München überzeugte mit phänomenalen Freispringen nicht nur die Körkommission, sondern auch die Springfachwelt.

Sportkommissar Andy Witzemann schwärmte von dem typvollen Braunen in den höchsten Tönen: „Unser Siegerhengst erfüllt alles, was ein Springreiterherz sich wünschen kann,“ so der Auftakt seiner Kommentierung. Der stolze Züchter und Aussteller Antonius Schulze Averdiek aus Rosendahl nahm strahlend die FN-Medaille in Gold in der Siegerehrung entgegen, für seinen DSP-Körsieger, der nun im Norden bleibt und züchterisch wirken wird.

Große Freude herrscht im Gestüt Welvert in St. Wendel: Hier ist künftig der Sohn des Nixon van het Meulenhof aus einer Mutter von Chacco Blue zu Hause. Für 88.000 Euro hatte das Gestüt aus dem Saarland im Bieterduell die Nase vorn. Und Springpferdezüchter dürfen sich freuen, auch dieser Hengst soll in den Zuchteinsatz gehen, bevor Laura Monier, die Ausbilderin auf Gestüt Welvert ist,  im Sattel Platz nehmen wird. Züchter des Hengstes ist Egbert Schep, Aussteler die Schep International Trade BV aus den Niederlanden.

Der Prämienhengst von Askari/Diarado wird künftig in den Vereinigten Arabischen Emiraten zu Hause sein. Die Prämienhengste von Herakles und Diamant de Semilly haben einen neuen Besitzer in Russland gefunden. Weitere Youngster sind künftig in Canada, in der Schweiz und Irland zu Hause. Zahlreiche international wirkende Springställe sicherten sich hoffnungsvollen Nachwuchs, mit dem man hoffentlich in 3-4 Jahren in den Parcours ein Wiedersehen feiern darf. Im Schnitt kosteten die 30 Hengste 31.983 Euro.

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