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Glanzvolle Premiere der Global Jumping Foals im Sommergarten

In den Stall Kürten/Kellnerova wechselte dieser I'm Special de Muze-Diarado-Calido-Sohn - Foto: bjoern-schroeder.de

Bei der Premiere des Fünf-Sterne-Reitturniers trafen sich nicht nur die weltbesten Reiter-Pferd-Paare, es wurde zudem sprichwörtlich der rote Teppich für die jüngsten vierbeinigen Nachwuchshoffnungen im Sommergarten unter dem Berliner Funkturm ausgerollt. Unter dem Titel Global Jumping Foals stellten die DSP-Pferdezuchtverbände, der Holsteiner Verband und das Westfälische Pferdestammbuch  eine exquisite Kollektion von Fohlen des Jahrgangs 2017 zur Versteigerung - und Begehrlichkeiten waren angesichts solch prominenter Abstammungen wie dem legendären For Pleasure, Olympiasieger Big Star und dem Championmacher Cornet Obolensky schnell geweckt.

Internationale Bieterduelle trieben die Preise in die Höhe, die Spitze landete Cornet’s Creation, ein Hengstfohlen von Cornet Obolensky aus einer Gaillard de la Pomme - Escudo-Mutter, mit einem Zuschlag bei 31.000 Euro. Der kleine Schimmel wechselt vom Süden in den Norden, denn sein Züchter ist kein geringerer als Bayern München-Star Thomas Müller und den Zuschlag erhielt ein Käufer aus Hamburg. Für 23.000 Euro ging eine Big Star-Tochter namens Pro Olympia GE aus dem Gestüt Elstertal an Marie-Jeanette und Heino Ferch, dem beliebten deutschen Schauspieler. Und der spanische Topreiter Sergio Alvarez Moya sicherte sich für 24.000 Euro Contendro Girl, eine Tochter des Spitzenvererbers Casall. An die Besitzergemeinschaft Jessica Kürten und Anna Kellnerova wechselte für 17.000 Euro der I'm Special de Muze-Diarado-Sohn aus dem Stall von Frank Timmreck, ein direkter Verwandter des Deutschen Meisters DSP Chashmoaker. Für einen Zuschlagspreis von 15.000 Euro ging ein DSP-Stutfohlen aus der Zucht von Mareen und Gabor Hanke an einen Käufer aus Berlin. Insgesamt erzielten die zwölf angebotenen Fohlen einen Preis von 239.000 Euro, im Durchschnitt kosteten die kleinen Rohjuwelen 21.500 Euro. „"Wir sind sprachlos. Es war einfach gewaltig", freute sich Roland Metz von den Süddeutschen Pferdezuchtverbänden. "Die Zusammenarbeit unter den drei Verbänden war Spitze und hat unheimlich viel Spaß gemacht. Wir sind mit neue Ideen und neuen Herangehensweisen bei der Sache und ich glaube, wir konnten auch von einander lernen". Auch Carsten Lenz vom Westfälischen Pferdestammbuch ist sich mit Roland Metz und Ove Asmussen vom Holsteiner Verband einig: „Das möchten wir sehr gerne in dieser Konstellation im nächsten Jahr wieder anbieten.“