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Ein Jungzüchterwettbewerb besteht aus drei bis vier Teilprüfungen. Dazu zählen die Theorie, die  Pferdebeurteilung, das Vormustern und eventuell die Freispring-Beurteilung. Für die Jungzüchter gibt es Wettbewerbe von Vereinsebene über Verbandsebene bis hin zur Bundesebene. Darüber hinaus findet alle zwei Jahre ein internationaler Wettbewerb statt - die Weltmeisterschaften der Jungzüchter.

 

 


Theorie

Hier müssen die Jungzüchter in den Themengebieten Zucht, Haltung, Fütterung und Sport ihr Wissen beweisen. Der Schwierigkeitsgrad der Fragen orientiert sich am Alter der Prüflinge. Hierzu werden verschiedene Altersklassen geschaffen.

 

 

 


Beurteilung

Bei diesem Prüfungsteil ist es entscheidend sein theoretisches Wissen auch praktisch umsetzen zu können. Hierbei werden den Prüflingen verschiedene Pferde vorgestellt, die es zu bewerten gilt. Hauptkriterien sind die zur Beurteilung herangezogen werden sind Typ, Körperbau und Bewegung eines Zuchttieres.

 

 


Vormustern

Die Königsdisziplin eines jeden Jungzüchters stellt das Vormustern dar. In diesem Prüfungsteil müssen die Jungzüchter selbst ein Pferd auf der Dreiecksbahn vorstellen. Hierbei gelten die selben Bedingungen wie bei einer reellen Stutbuchaufnahme. Anspruch des Jungzüchters ist stets die bestmögliche Präsentation des Zuchttieres.


Freispringen

Ein bis zwei Pferde werden von den Richtern vorbeurteilt. Danach beurteilen die Jungzüchter drei bis fünf weitere Pferde anhand eines Notenbogens. Bei der Auswertung werden die jeweiligen Abweichungen zwischen den Noten der Jungzüchter und den Noten der Richter ermittelt. Kriterien für die Beurteilung sind: Trab, Galopp, Manier und Technik, sowie Vermögen.