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Pferdehaltung unter dem Gesichtspunkten des Tierschutzes

(FN) Das Pferd hat sich auch in 5000 Jahren züchterischer Einflussnahme durch den Menschen nicht wesentlich in seinem Verhalten und hinsichtlich seiner Ansprüche an die Lebensbedingungen verändert. Für den Umgang mit Pferden sind Kenntnisse über die Verhaltensweisen der Pferde, über ihre Haltung und Fütterung sowie über Pflege und Gesundheitsvorsorgemaßnahmen wie Impfen und Entwurmen unerlässlich.

In § 2 des Tierschutzgesetzes ist festgelegt:

„Wer ein Tier hält, betreut oder zu betreuen hat,

  1. muss das Tier seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und verhaltensgerecht unterbringen,
  2. darf die Möglichkeit des Tieres zu artgemäßer Bewegung nicht so einschränken, dass ihm Schmerzen oder vermeidbare Leiden oder Schäden zugefügt werden,
  3. muss über die für eine angemessene Ernährung, Pflege und verhaltensgerechte Unterbringung des Tieres erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten verfügen.“

Nicht zuletzt vor diesem Hintergrund wurden durch das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz „Leitlinien zur Beurteilung von Pferdehaltungen unter Tierschutzgesichtspunkten“ herausgegeben:

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